Zurück in die Heimat: Ein Wochenende in der Ruhrstadt
Von Mia
Mit dem Heimat-Gefühl ist das so eine Sache. Es ist oftmals nicht sehr populär von Heimatverbundenheit zu sprechen. Eher wird der Begriff gern und leider häufig zurecht abgetan als veraltet und rückwärtsgewandt. Kein Wunder, denn das gestrige Bild von Heimat, das sich seit jeher samstag abends zur Primetime im ÖRR präsentiert ist seit meiner Kindheit ein und dasselbe: Immer sorglos fröhlich in Trachten gekleidete Männer und Frauen singen über eine liebestolle, in rosa Glitzergeschenkpapier eingepackte, wattierte heile Welt, in der das größte Problem darin zu bestehen scheint, den Einsatz beim Playback nicht zu verpassen.
Botschaften
Von Stephie, mit einem Vorwort von Mia
Sie ist überaus klug, charmant und wunderschön. Ihr Lachen: extrem ansteckend. Ihr Humor: fingerspitzengenau feinfühlig auf den Punkt. Die Sommerferien meiner Kindheit ohne sie: unvorstellbar! Ich bewundere sie für ihre Stärke und Geradlinigkeit. mehr
Auf coffeinhaltigen Spuren zum neuen Lieblings-Schuh
Von Mia, Hamburg
7 Uhr morgens in Hamburg: fröhlich plappernd und unter der Dusche euphorisch den zurzeit Lieblings-Aufweck-Evergreen meines Bettnachbarn “Guten Morgen Sonnenschein” trällernd – das bin ich – NICHT. Die Chancen, dass ich zur fidel-munteren Lerche avanciere, ohne dass ich das wohlig gurgelnde Geräusch der Espressomühle vernehme und ein paar Sekunden später von frischem Kaffeeduft umgeben bin, stehen ehrlicherweise sogar bei minus 10 (auf einer Skala von 10 bis minus 10).
Kleine Reise in meine Welt
Von Stephanie Reinecke
Ich bin ein Profi. Auf der Rolltreppe stehe ich rechts, um die Eiligen durchzulassen. Ich nehme die Nebeneingänge, denn dort gibt es weniger Geisterläufer. Ich erkenne schon von weitem die Umfragen-Jobber, die einen abfangen, um Meinungen zu sammeln. Ich kann aus Automaten die kompliziertesten Fahrkartenkombinationen herauskitzeln und ich liebe die Sicherheitshinweise. Ich bin ein Profi. Ein Bahnhofsprofi. Und ich bin gerne am Bahnhof. mehr
Das Ende einer großen Liebe…
Von Mia, Ruhrstadt
Das mit uns – Liebe auf den ersten Blick! Eine einzige Sekunde mit dir genügte, um zu wissen, wo ich sein wollte, ich hingehörte – eine Herzensangelegenheit, die mit Vernunft nicht viel zu tun hatte, dafür aber mit Leidenschaft von Anfang an. Mit dir an meiner Seite fühlte ich mich wie nach einer langen Reise sicher im Hafen angekommen. Über vier Jahre, 48 Monate, 209 Wochen, 1461 Tage, 35064 Stunden und 2103840 Minuten zelebrierten wir unsere symbiotische Unzertrennlichkeit, schwebten auf Wolke 7 und träumten ab und zu sogar vom lebenslangen gemeinsamen Glück. Auch wenn wir natürlich immer ahnten, wie zerbrechlich und filigran Gefühle nun mal sein können. mehr
Vom wo und was man sein will: Die Frage nach dem Glück, die keiner stellt
Von Mia, Ruhrstadt

Es ist die typische Frage, ich sehe, wie die freundliche Dame mir gegenüber Luft holt und die Lippen spitzt. Bis zu diesem Moment war es eigentlich ganz nett, wir haben uns beschnuppert, ein wenig kennengelernt, geplaudert und es gab genügend Gelegenheit, die eigenen vermeintlichen Vorzüge zu präsentieren und ein paar taktvoll kluge Schwächen einzubauen – kurzum die anpreisende Verkaufsphase ist fast abgeschlossen.
Doch jetzt wird es ernst – zumindest scheinbar. Denn nun kommt der Klassiker in Puncto Möchte-gern-Vorstellungsgespräch-Recruitingsfragen. Ich nenne es insgeheim den “Zukunfts-Energie-Motivations-Antriebs-Loyalitätstest”. Kaum gedacht, flötet mir die Personalerin auch schon engelsgleich entgegen: “Frau K., wo wollen Sie in sagen wir fünf Jahren sein?” und ich denke resigniert wie so oft in diesem pseudo-psychologischen Bewerberspiel: Falsche Frage! Das WO ist doch vollkommen nebensächlich! Das WAS dagegen ist die entscheidende Komponente. Vielmehr sollte es heißen: “Frau K., was möchten Sie in sagen wir fünf Jahren sein?” mehr
Yavi’s wwWochen: Liebe vs. Leid
Ich weiß, ich bin so ziemlich die schlechteste Bloggerin der Welt. (Gruß an Gabi an dieser Stelle). Aber meine mysteriöse Abszinenz hat ihre Gründe. Die ich natürlich nicht nenne. Geheime Mission und so. Trotzdem hier ein kurzes Statement zu den vergangenen sechs Wochen, damit endlich Ruhe einkehrt und keiner mehr fragt.
Kritischer Gastkommentar zum Modefilmchen: Voll Porno… aber warum liegt hier eigentlich Stroh? Weil wir es so wollten!
Von Brad Shaw, BradSticks
Kritischer Kommentar zum Modefilmchen: Ist dat Kunst, oder kann dat wech?
Von Yavi, D-Dorf
Dieses Sexfilmchen war ein kurzer Spaß. So schnell wie es kam, verschwand es auch wieder. Heute ist es bei Dandy Diary nicht mehr abrufbar. Ob das die Ruhe vor dem Sturm oder schon nur noch die Spuren eines heftigen Blizzards sind, werden wir in den kommenden Tagen sehen. Wenn die Konsequenzen absehbar sind, wenn jemand noch darüber redet oder man nur noch fragt: Dandy, Porno, Mode – wat?
Kritischer Gastkommentar zum Modefilmchen: Alles Zufall oder strategischer PR-Quickie?
Von René und Yavi, D-Dorf
Ich habe gestern noch verkündet, dass ich diesem Business hier weiter fern bleibe. Dann schrieb ich eine Kampagnen-Kritik, kämpfte mit Hass-Kommentaren, bekam wenigstens Lob von meinem guten Freund René, quatschte mit ihm über Moral und Werte unserer Gesellschaft, wir diskutierten anschließend am Telefon ausgiebig über Pornos und andere kontroverse Themen, die scheinbar nicht die Welt bewegen und beschlossen, dass das so nicht geht. Darin waren wir uns einig, obwohl wir in einigen anderen Punkten kollidieren. Renés nutzt nun die Gelegenheit und diese Plattform dafür, uns alle an scheinbar vergessene Regeln und fragwürdige PR-Strategien zu erinnern. Was ich von diesen Regeln halte, gibt’s in meinem Kommentar. So, Freunde der Kunst: Lasset das Spiel beginnen! Ihr seid alle herzlichst zur aktiven Teilnahme eingeladen und könnt im Kommentarfeld mitdiskutieren, oder mir eure ausführlichen Beiträge per Mail schicken, sodass ich sie separat veröffentlichen kann.
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