Entspannte Küstentage im hohen Norden: Wie man das Wochenende zelebriert

Strandkorb auf Sylt

Wochenenden –  die ganzen unendlich lang erscheinenenden Werktage von Montag bis Freitag fiebert man ihnen entgegen und dann wenn sie plötzlich vor einem liegen, vergehen sie so rasant schnell, dass man Sonntag Abend mit verdrehtem Kopf im Bett liegt und sich fragt, ob die vergangenen 48 Stunden im Zeitraffertempo an einem vorbeigerauscht sind.

Dieser Post ist dem bewussten Genuss der wertvollsten Zeit der Woche gewidmet.

Für einfach mal die Seele baumeln lassen und mit wunderbaren Freunden die zwei besten Tage der Woche zelebrieren (auch wenn sie teilweise einen komischen ureigenen Humor pflegen, Landeier bitte angesprochen fühlen;-)).

Sich ausnahmsweise nicht über die lautstarken und feuchtfröhlichen Zuggäste ärgern, die bereits morgens um 7 Uhr an einem Sonntag dem Alkohol frönen und ihr Piccolöchen mit einem mehr schlecht als recht selbstgedichteten Liedchen herunterspülen und so das ganze Abteil unterhalten. Sondern einfach die iPod-Kopfhörer ins Ohr stecken und sich an einen anderen Ort träumen.

Ans Meer fahren und an nichts denken anstatt sich über viel zu viel Gedanken zu machen.

Die Umgebung erkunden, durch kleine Gassen und große Straßen schlendern, neue Lieblingsshops entdecken.

Zuhören und in die Augen schauen anstatt auf die Uhr.

Sich kulinarischen Genüssen hingeben ohne an die lästigen Kalorien zu denken.

Zukunftspläne schmieden, verwerfen und neu kreieren und wissen, dass doch alles ganz anders kommt, weil nichts planbar ist und sich auf die Ungewissheit freuen.

Augen schließen, dem Rauschen der See lauschen.

In sich gehen, anstatt zum nächsten Termin zu hetzen.

Einatmen und loslassen und die plötzlich einströmende Energie auffangen.

Abschalten und auftanken, den Moment erleben.

Nächte durchtanzen und morgens ganz früh beim ersten Morgenlicht auf der Terrasse den Sonnenaufgang beobachten und plötzlich wieder spüren, was wirklich wichtig ist.