Von guten Freunden und süßen Urlaubs-Blues-Vertreibern

iChoc

Guten Freunden gibt man ein Küsschen. Richtig gute Freunden geben mir Schokolade. Vor allem, wenn ich gerade ein Trostpflaster brauche, können man und auch frau mich mit einer zartbitteren, dunklen Sünde aus Kakaobohnen beglücken und mein trauriges, gestresstes oder aufgewühltes Herz wieder höher schlagen lassen.

Soweit so gut. Doch was, wenn alle drei kritischen Faktoren meinen seelischen Gemütszustand aus dem Gleichgewicht bringen? Zum Beispiel, wenn Steve Jobs, von mir seit eh und je favorisierter Frontmann bei Apple, seinen Rücktritt verkündet und der Held meiner Kindheit, naja, zugegeben eher Jugend, von der Bildfläche mit dem angebissenen Apfel verschwindet? Und außerdem und das wiegt noch viel schwerer, der Urlaubsrückkehr-Blues mich erfasst hat? Ich mich zurück in die kroatische Sonne zu meinen lieben Freunden wünsche und mir das deutsche schlechte Wetter langsam aber sicher auf den Gemütszustand schlägt???? Dann ist entweder guter (Beruhigungs-) Rat teuer oder man darf sich wie ich über wahre Freundinnen fürs Leben freuen.

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Die eben noch vermissten Liebsten stehen dann mit plötzlich mir nichts dir nichts vor der Tür, klingeln Sturm und überreichen kommentarlos, dafür mit wissend-verstehendem Blick zuckersüße Schoki, die dank ihrer genialen Verpackung auch von dem weichenden Apple-CEO hätte selbst kommen können und lassen mich meine Trübsal-Stimmung sofort vergessen und meinen Sinn für schönes und innovatives Design aufleben.

Cappuccino

Und bei mindestens einem guten Cappuccino, einer geteilten Schoki und einem langen Nachmittag unter Freundinnen sieht die Welt plötzlich wieder viel rosiger aus.